Rund um das Festivalzentrum auf dem Sulzerareal machen Ausstellungen, Installationen, Performances und weitere Specials audiovisuelle Formen in ihrer ganzen Vielfalt erlebbar.
Im Zentrum der Arbeiten steht der Mensch, sein Umgang mit der Natur und die Frage, wie und was wir von der Umwelt lernen können.
Marc Lee:
Used to Be My Home Too8.11.–3.12.2023
Mi–Sa 16:00–22:00
So 12:00–18:00
oxyd – Kunsträume
Echtzeit-Kartierung, endlos, ohne Ton
Dieses Experiment zeigt Fotos von Pflanzen, Pilzen und Tieren, die anonyme Nutzer:innen im Moment via Mobiltelefon auf iNaturalist.org hochladen. Auf Google Earth werden diese exakt an dem Ort kartiert, an dem sie fotografiert wurden. Dazu werden in Echtzeit via RedList.org taxonomisch ähnliche Arten hinzugefügt, die im selben Land vorkamen, die aber innerhalb der letzten 30 Jahre ausgestorben sind.
«Used to Be My Home Too» lässt sich zu Hause auf dem eigenen Computer installieren und mit zusätzlichen Filtern, etwa für Tierarten oder Orte, nutzen.
Marc Lees Arbeiten sind meist in Echtzeit prozessierte, computerprogrammierte audiovisuelle Installationen sowie AR-, VR- und Mobil-Apps. Sie waren in bedeutenden Museen und Medienkunstausstellungen zu sehen, wie zum Beispiel ZKM Karlsruhe, New Museum New York, MMCA Seoul, ISEA Gwangju, Transmediale Berlin und Ars Electronica Linz.
Die Installation ist während der Festivaldauer und bis zum 3. Dezember zu sehen.
oxydart.ch
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