26. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

8.–13. November 2022

Von Animation bis Dokumentation aus der Schweiz, der Andenregion, aus Israel oder den USA, der demokratischen Republik Kongo und der Mongolei: Die 26. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur zeigten während sechs Tagen die ganze Bandbreite des aktuellen, internationalen Kurzfilmschaffens.

Mit 17 000 Eintritten und über 600 Industry-Gästen ist die Festivalleitung sehr zufrieden mit der ersten Ausgabe auf dem Sulzerareal. «Es war ein cineastisches Feuerwerk. Besonders die Filmemacher:innen, die das Festival schon länger kennen und besuchen, sind dankbar bis begeistert, dass wir nun endlich alle Filme in Kinosälen mit entsprechenden Soundsystemen zeigen können», so John Canciani, Künstlerischer Leiter der Kurzfilmtage. Und spätestens beim Spaziergang über das Sulzerareal mit dem Hamburger Kollektiv A Wall is a Screen am Freitagabend wurde allen klar, wie gut die Kurzfilmtage und das Industriegelände zusammenpassen.

Der Hauptpreis im Internationalen Wettbewerb ging an den niederländischen Dokumentarfilm «Neighbour Abdi» von Douwe Dijkstra. Den Schweizer Wettbewerb gewinnt Jorge Cadena mit seinem Kurzspielfilm «Flores del otro patio». Den ZKB Publikumspreis erhielten die russischen Filmemacher:innen Maxim Arbugaev und Evgenia Arbugaeva für «Haulout» (Grossbritannien 2022); ein Dokumentarfilm über ein jährliches Naturereignis an einer abgelegenen Küste der sibirischen Arktis. Insgesamt wurden 13 Preise und lobende Erwähnungen vergeben.

Ein klares Highlight der 26. Ausgabe war die Person im Fokus: Kurdwin Ayub, deren Programme mit anschliessenden Q&As wie auch die Masterclass von viel Experimentierfreude und Selbstironie zeugten.

Fokusprogramme

  • Grosser Fokus: Los Estados Andinos
  • Land im Fokus: Israel
  • Person im Fokus: Kurdwin Ayub

Preisträger:innen

  • Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs: «Neighbour Abdi» (Niederlande 2022) von Douwe Dijkstra
  • Förderpreis des Internationalen Wettbewerbs: «Bleu silico» (Frankreich 2022) von Eloïse Le Gallo und Julia Borderie
  • Prix George für die beste dokumentarische Form des Internationalen Wettbewerbs: «45th Parallel» (Grossbritannien 2022) von Lawrence Abu Hamdan
  • Kandidatur European Film Awards (EFA): «Hardly Working» (Österreich 2022) von Total Refusal
  • Preis für den besten Schweizer Film: «Flores del otro patio» (Schweiz 2022) von Jorge Cadena
  • Lobende Erwähnung I, Schweizer Wettbewerb: «Les Grands Prés» (Frankreich/Schweiz 2022) von Sophia Remer und Michael Karrer
  • Lobende Erwähnung II, Schweizer Wettbewerb: «Stones Don't Fly» (Schweiz 2022) von Nikita Merlini
  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «The Deceased» (Schweiz 2022) von Philipp Veiga Amaro, HSLU
  • Lobende Erwähnung I, Schweizer Filmschulentag: «Pipes» (Schweiz 2022) von Jessica Meier, Kilian Feusi und Sujanth Ravichandran, HSLU
  • Lobende Erwähnung II, Schweizer Filmschulentag: «In Between» (Schweiz 2022) von Anaïs Bourgogne, HSLU
  • Preis für den besten Film des Programms Sparks I: «Datsun» (Neuseeland 2021) von Mark Albiston
  • Preis für den besten Film des Programms Sparks II: «Ours» (Schweiz 2022) von Morgane Frund
  • Postproduktions-Preis: «There Is No End to This Story» (AT) von Cosima Frei (Filmgerberei Zürich)
  • Kandidatur European Short Pitch 22/23: «Les écailles lui sont tombées des yeux» von Coline Confort
  • ZKB Publikumspreis: «Haulout» (Grossbritannien 2022) von Maxim Arbugaev und Evgenia Arbugaeva

Jury Internationaler Wettbewerb

  • Jose Cabrera (ES), Direktor Tenerife Shorts, Management und Auswahlkomitee Seminci-Film
  • Katrin Mundt (DE), Kuratorin, Autorin und Co-Leiterin des European Media Art Festivals (EMAF)
  • Martina Scarpelli (DK), Regisseurin und Produzentin (Martina Scarpelli Studio)
  • Maryam Tafakory (IR), Künstlerin und Filmemacherin
  • Wim Vanacker (BE), Auswahlkomitee Kurzfilmwettbewerb, Festival de Cannes

Jury Schweizer Wettbewerb und Schweizer Filmschulentag

  • Bard Ydén (NO), Senior-Programmierer und Redaktor, Norgewian Short Film Festival
  • Elie Grappe (CH), Autor und Regisseur
  • María Vera (AR), Festival-Verleiherin und Sales Agent

Jury Sparks I / Sparks II

  • Sandro Manuel Isenegger (15)
  • Gwendolyn Jane Reigber (18)
  • Raja Künzle (15)

Jury Postproduktions-Preis

  • Robert Büchel (CH)
  • Christof Hächler (CH)
  • Eva Schweizer (CH)

Festival-Programm

Contributors' Guide

25. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

9.–14. November 2021

Die Kurzfilmtage verzeichneten 15 500 Eintritte und begrüssten über 600 Gäste aus der nationalen und internationalen Kurzfilmbranche. Eines der Jubiläumshighlights war das CinéConcert zu «The Life Underground» (Schweiz 2021) von Loïc Hobi im Theater Winterthur. Die Live-Darbietung der Komposition von Diego Baldenweg mit Nora Baldenweg und Lionel Baldenweg durch das Symphonieorchester des Musikkollegiums Winterthur führte zu Standing Ovations.

Die Faszination des Kurzfilms für ein möglichst breites Publikum zugänglich zu machen, war ein weiteres Ziel der diesjährigen Ausgabe. «Die Installationen und Interventionen im Aussenraum Winterthurs, im oxyd – Kunsträume und im Festsaal des Casinotheaters waren allesamt kostenfrei und liessen so das Publikum die Bandbreite des bewegten Bildes entdecken», so Stefan Dobler, Kaufmännischer Leiter der Kurzfilmtage. «Wieder Begegnungen ermöglichen zu können und Filmschaffende aus der ganzen Welt vor Ort zu haben, war für uns unglaublich wichtig und gehört zu unserer DNA. Es hat uns besonders gefreut, den Botschafter Sami Ukelli sowie zahlreiche Filmschaffende und weitere Delegierte aus unserem Land im Fokus: Kosovo in Winterthur begrüssen zu dürfen», freut sich der Künstlerische Leiter John Canciani.

Programm-Highlights

  • Grosser Fokus: La Suisse n'existe pas.
  • Land im Fokus: Kosovo
  • Person im Fokus: Marie Losier

Preisträger:innen

  • Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs: «Rehearsal» (Nigeria 2021) von Michael Omonua

  • Förderpreis des Internationalen Wettbewerbs: «Ob Scena / Ob Scene» (Argentinien 2021) von Paloma Orlandini Castro

  • Prix George für die beste dokumentarische Form: «Naya – Der Wald hat tausend Augen» (Niederlande 2021) von Sebastian Mulder

  • Kandidatur European Film Award (EFA): «Über Wasser / On Solid Ground» (Schweiz 2021) von Jela Hasler

  • Preis für den besten Schweizer Film: «Cavales / Dream Racing» (Schweiz 2021) von Juliette Riccaboni

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Impériale / Imperial» (Schweiz 2021) von Coline Confort, ECAL

  • Preis für den besten Film des Programms Sparks I: «Dans la nature / In Nature» (Schweiz 2021) von Marcel Barelli

  • Preis für den besten Film des Programms Sparks II: «Dirty Talks» (Niederlande 2020) von Brandon Grötzinger und Wander Theunis

  • Postproduktions-Preis: «Il Muratore» (Schweiz 2022) von Matteo Gariglio

  • ZKB Publikumspreis: «Nanu Tudor / My Uncle Tudor» (Ungarn/Portugal/Belgien 2020) von Olga Lucovnicova

Jury Internationaler Wettbewerb

  • Annette Amberg (CH), Kuratorin Coalmine – Raum für Fotografie

  • Greg de Cuir Jr (RS), Freischaffender Kurator, Autor und Übersetzer

  • Oleksiy Radynski (UA), Filmemacher und Autor

  • Léo Soesanto (FR), Leiter der Sektion Kurzfilm, Semaine de la Critique, Cannes

  • Katharina Huber (DE), Freischaffende Filmemacherin und Künstlerin

Jury Schweizer Wettbewerb und Schweizer Filmschulentag

  • Florian Weghorn (DE), Programmleiter Berlinale Talents

  • Aneta Ozorek (PL), Künstlerische Leiterin Kaboom Animation Festival

  • Veton Nurkollari (XK), Künstlerischer Leiter DokuFest, Prizren

Festival-Katalog

Jahresbericht

Medienspiegel

Contributor's Guide

24. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

3.–8. November 2020

Die 24. Ausgabe der Kurzfilmtage fand dieses Jahr aufgrund der aktuellen Situation ausschliesslich online statt. Auch in diesem neuen Format war das Festival ein Erfolg. Während zwei Wochen waren die Programme des Grossen Fokus: Festland-China, Hongkong, Taiwan und des Land im Fokus: Ukraine vom 3. bis 15. November 2020 online kostenlos für den Filmgenuss zuhause zugänglich. So konnte ein weltweites Publikum die sorgfältig kuratierten Programme anschauen.

Die 14 spannenden Industry Events waren dieses Jahr dem Thema Nachhaltigkeit gewidmet. Akkreditierte Filmschaffende und Brancheninterne konnten auf dem Digital Industry Hub an den verschiedenen Formaten wie zum Beispiel dem Writers’ Room und Industry Lab teilnehmen und dabei neue Kontakte knüpfen. So gelang es uns, auch unter erschwerten Bedingungen die Funktion des Festivals als Vernetzungsort für die Kurzfilmbranche aufrecht zu erhalten. Auch die Preisverleihung fand virtuell statt und nahm das Publikum mit auf eine Reise zu den üblichen Spielstellen in Winterthur, wo die diesjährigen GewinnerInnen virtuell mit hoch dotierten Preisen gekürt wurden. Die Kurzfilm-Talks auf Radio Stadtfilter wurden ebenfalls über Zoom aufgezeichnet. John Canciani, Künstlerischer Leiter der Kurzfilmtage, Oleksiy Radynski, ukrainischer Filmemacher, Carla Maria Losch und Laura Walde, Kuratorinnen und Marion Tüscher, Filmemacherin, gaben spannende Hintergrundinfos zum Online-Programm.

Programm-Highlights

  • Grosser Fokus: Festland-China, Hongkong, Taiwan
  • Land im Fokus: Ukraine

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs: «This Day Won’t Last» (Tunesien 2020) von Mouaad el Salem
  • Förderpreis des Internationalen Wettbewerbs: «Menarca / Menarche» (Brasilien 2020) von Lillah Halla
  • Prix George für die beste dokumentarische Form: «A Passage» (Armenien 2019) von Felix Kalmenson und Rouzbeh Akhbari
  • Kandidatur European Film Award (EFA): «Dustin» (Frankreich 2020) von Naïla Guiguet
  • Preis für den besten Schweizer Film: «Carbón» (Frankreich/Schweiz 2020) von Davide Tisato
  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Supreme» (Schweiz 2020) von Youssef Youssef, HEAD
  • Preis für den besten Film des Programms Sparks I: «Zolotye pugovitzi / The Golden Buttons» (Russland 2020) von Alex Evstigneev
  • Preis für den besten Film des Programms Sparks II: «Cultes» (Frankreich 2019) von Brutti Debrouwer Harel (LA)HORDE
  • Postproduktions-Preis: «Un Cielo Nublado» (Schweiz 2021) von Remo Scherrer

Jury Internationaler Wettbewerb

  • Annette Amberg (CH) Kuratorin Coalmine –Raum für Fotografie, Winterthur
  • Greg de Cuir Jr (RS) Freischaffender Kurator, Autor und Übersetzer
  • Oleksiy Radynski (UA) Filmemacher und Autor
  • Léo Soesanto (FR) Leiter der Sektion Kurzfilm, Semaine de la Critique, Cannes
  • Randa Maroufi (FR/MA) Künstlerin

Jury Schweizer Wettbewerb und Schweizer Filmschulentag

  • Florian Weghorn (DE) Programmleiter Berlinale Talents
  • Marta Bałaga (FI) Filmjournalistin
  • Veton Nurkollari (XK) Künstlerischer Leiter DokuFest, Prizren

Festival-Katalog

Jahresbericht

Medienspiegel

Contributor's Guide

23. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

5.–10. November 2019

Die sechstägigen Kurzfilmtage verzeichneten 17 500 Eintritte und begrüssten über 650 Gäste aus der nationalen und internationalen Kurzfilmbranche. Schon die Eröffnung sei ein stimmungsvoller Auftakt gewesen, sagt Stefan Dobler, Kaufmännischer Leiter: «Mit über 800 Gästen war das Theater Winterthur so gut besucht wie noch nie bei einer Eröffnung.» Auch der Besuch von Bundesrat Alain Berset sei ein Publikumsmagnet gewesen. Besonders hebt Dobler den Andrang auf die Industry Events hervor: «Filmschaffende, VerleiherInnen und Festivals nutzten diese Plattform rege zum Austausch. Dies zeigt uns, dass wir mit der Auswahl von ExpertInnen und Themen richtig liegen.» Das Projekt 5x5x5 mit dem diesjährigen Thema «To Come, to Stay, to Leave» sorgte für Weltpremieren: 5 Filmschaffende aus 5 verschiedenen afrikanischen Ländern drehten in der Region 5 Kurzfilme in 5 Wochen. Bei dieser Vorstellung herrschte Grossandrang.

Besonders beeindruckt zeigt sich John Canciani von den Diskussionen mit den brasilianischen Filmschaffenden. Der Künstlerische Leiter stellt ein grosses Interesse des Publikums fest, sich über die politische Situation im diesjährigen Land im Fokus auszutauschen: «Die Debatten über Zensur und Diskriminierung durch das Regime in Brasilien wurden sehr engagiert und teilweise auch sehr emotional geführt.» Dies zeige die Dringlichkeit solcher politischen Auseinandersetzungen, auch an einer Kulturveranstaltung wie den Kurzfilmtagen. Zudem stellt Canciani zufrieden fest, dass das breite Programmangebot seinen Zweck erfüllte. «So verschieden unser Publikum war: Die persönlichen Rückmeldungen zeigten, dass jede und jeder BesucherIn Vorstellungen fand, die ihren oder seinen Geschmack traf.»

Programm-Highlights

  • Grosser Fokus: The Future Is ...
  • Land im Fokus: Brasilien
  • Person im Fokus: James N. Kienitz Wilkins

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis des Internationalen Wettbewerbs: «Bab Sebta» (Frankreich/Marokko 2019) von Randa Maroufi
  • Förderpreis des Internationalen Wettbewerbs: «Automne Malade / Autumn III» (Frankreich 2019) von Lola Cambourieu und Yann Berlier
  • Nomination European Film Award (EFA): «Kolektyviniai sodai / Community Gardens» (Litauen 2019) von Vytautas Katkus
  • Preis für den besten Schweizer Film: «22:47 Linie 34» (Schweiz 2019) von Michael Karrer
  • ZKB Publikumspreis: «Postcards from the End of The World» (Griechenland 2019) von Konstantinos Antonopoulos

Preis des Schweizer Filmschulentags

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «bloc b» von Nora Longatti (Schweiz 2019), ECAL

Preis für die besten Filme des Jugendprogramms 16+/12+

  • Preis für den besten Film des Jugendprogramms 16+: «Spolu Sami / Apart» von Diana Cam Van Nguyen (Tschechien 2018)
  • Preis für den besten Film des Jugendprogramms 12+: «Nan Fang Shao Nv / She Runs» von Qiu Yang (China/Frankreich 2019)

Postproduktions-Preis

  • «FLANNERY’S» von Thabea Furrer (Schweiz 2019)

Jury Internationaler Wettbewerb

  • Annina Wettstein (CH/DE) Festival-Programmiererin
  • Chipo Zhou (ZA) Künstlerische Leiterin Durban International Film Festival
  • Giona A. Nazzaro (IT) Generalvertreter Venice International Film Critics’ Week / Kurator Visions du Réel (Nyon)
  • Ognjen Glavonić (RS) Regisseur / Mitgründer Pančevo Film Festival
  • Zsuzsanna Kiràly (DE) Projektentwicklung Komplizen Film

Jury Schweizer Wettbewerb und Schweizer Filmschulentag

  • Anne Gaschütz (DE) Stellvertretende Leiterin Filmfest Dresden
  • Camille Hébert-Bénazet (FR) Leiterin Cannes Court Métrage
  • Vladan Petkovic (RS) Filmjournalist / Kurator

Festivalkatalog

Jahresbericht

Medienspiegel

Contributor's Guide (EN)

22. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

6.–11. November 2018

Die 22. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur verzeichneten 17 000 Eintritte und begrüssten über 650 Gäste aus der nationalen und internationalen Kurzfilmbranche. Die Kurzfilmtage erwiesen sich einmal mehr als Vernetzungs- und Informationsplattform für Kurzfilmschaffende aus aller Welt, boten viele kurze Entdeckungen für Filminteressierte, regten zu Gesprächen und Diskussionen nach den Screenings an und entführten das Publikum aus dem Alltag.

Die 22. Internationalen Kurzfilmtage Winterthur verzeichneten 17 000 Eintritte und begrüssten über 650 Gäste aus der nationalen und internationalen Kurzfilmbranche. Die Kurzfilmtage erwiesen sich einmal mehr als Vernetzungs- und Informationsplattform für Kurzfilmschaffende aus aller Welt, boten viele kurze Entdeckungen für Filminteressierte, regten zu Gesprächen und Diskussionen nach den Screenings an und entführten das Publikum aus dem Alltag.
Im Internationalen Wettbewerb traten 35 Kurzfilme gegeneinander an. Deren 8 stellten Frauen in den Mittelpunkt und setzten sich mit gesellschaftlichen Themen und sozialen Strukturen oder auch mit dem weiblichen Körper und Sexualität auseinander. Für den Schweizer Wettbewerb wurden 18 Filme selektioniert. Die Auswahl bestach durch ihre Vielfalt und eine ausgeglichene Verteilung der Genres.
Die Kurzfilmtage boten ein breites Spektrum an Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen für Kurzfilmschaffende, wie zum Beispiel den Schweizer Filmschulentag, an welchem Studierende ihre Kurzfilme vor einer international renommierten Jury präsentieren, die den Preis für den besten Schweizer Schulfilm vergibt. Das Industry Lab mit Panels und Workshops sowie der Writers’ Room ergänzen das mehrtägige Branchenangebot.

Programm-Highlights

  • Grosser Fokus: This Is Britain
  • Land im Fokus: Georgien
  • Person im Fokus: Mike Hoolboom

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Bigger Than Life» (Italien/Mazedonien/Deutschland 2018) von Adnan Softić
  • Förderpreis: «A Room with a Coconut View» (Thailand 2018) von Tulapop Saenjaroen
  • Preis für den besten Schweizer Film: «The Flood Is Coming» (Schweiz/Grossbritannien 2018) von Gabriel Böhmer
  • ZKB Publikumspreis: «Brotherhood» (Kanada/Tunesien 2018) von Meryam Joobeur

Preis des Schweizer Filmschulentags

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Hamama & Caluna» von Andreas Muggli (Schweiz 2018), HSLU – Video

Preise ausserhalb der Wettbewerbe

  • Postproduktions-Preis: «Onaniegramm» von Maja Gehrig
  • Jugendfilmpreis 16+: «Guaxuma» (Brasilien 2018) von Nara Normande
  • Jugendfilmpreis 12+: «All These Creatures» (Australien 2018) von Charles Williams

Jury Internationaler Wettbewerb

  • Bianca Lucas (Filmemacherin und Programmatorin des Sarajevo Film Festival, Polen)
  • Georg Bütler (Senior Programmer Zurich Film Festival, Schweiz
  • Miguel Valverde (Co-Direktor des IndieLisboa International Film Festival, Portugal)
  • Philippe Ciompi (Sound-Designer und Tonmischer, Schweiz/Griechenland)
  • Tara Judah (Produzentin für das Kino und Kulturzentrum Watershed in Bristol, Grossbritannien/Australien)

Jury Schweizer Wettbewerb und Schweizer Filmschulentag

  • Jasmin Basic (Filmhistorikerin und Kuratorin, Präsidentin von Pro Short, Schweiz/Kroatien)

  • Matt Lloyd (Direktor des Glasgow Short Film Festival, Grossbritannien)
  • Natascha Noack (Mitglied des Auswahlgremiums der Internationalen Filmfestspiele Berlin, Deutschland)

Festival-Katalog

Medienspiegel 2018

21. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

7.–12. November 2017

Die Kurzfilmtage richteten 2017 ein eigenes Virtual Reality Cinema ein, das mit ausverkauften Vorstellungen zum Publikumshit wurde. Trotz individuellem Abtauchen in die Filme dank Brille und Kopfhörer entstand für die Zuschauer ein gemeinsames Kinoerlebnis im extra dafür eingerichteten Cinema im Theater Winterthur.

Die Wettbewerbe waren dieses Jahr sehr gut besucht, insbesondere der Schweizer Wettbewerb mit dem Publikumsliebling «Facing Mecca» des Winterthurers Jan-Eric Mack. Der Kurzfilm, der schon international Preise gewonnen hatte und nach wie vor im Rennen um einen Oscar ist, feierte an den diesjährigen Kurzfilmtagen Schweizer Premiere und gewann auch gleich den ZKB Publikumspreis. Es ging aber nicht nur um junge Talente: Der bekannte Schweizer Filmemacher Fredi M. Murer kam für zwei Gespräche nach Winterthur und unterhielt die Zuschauer bestens mit Anekdoten aus der Filmemacherwelt der 60er und 70er Jahre. Sein damaliges Filmschaffen war mit dem erstmals seit Anfang der 70er Jahre wiederaufgeführten Episodenfilm «Swissmade» sowie den Kurzfilmen «Chicorée» und «Sad-is-fiction», über deren Screening der Regisseur sich persönlich sehr freute, präsent. Der grosse thematische Schwerpunkt des Festivals lag auf Südostasien. Die Kurzfilmtage boten den Filmschaffenden aus dieser aufstrebenden Region dieses Jahr eine grosse Plattform, die in der europäischen Kurzfilmfestivalszene einmalig ist.
Auch unterjährig war der Verein der Kurzfilmtage äusserst aktiv. Neben der Kurzfilmnacht, die in allen Sprachregionen der Schweiz in 23 Städten stattfand und ein immer grösseres Publikum findet, setzten die Kurzfilmtage über 10 Kooperationen um – unter anderem kuratierten sie ein Filmprogramm zu H.R. Giger im Rahmen des Festivals Zürich Meets Hong Kong, das für ausverkaufte Säle sorgte.

Programm-Highlights

  • Grosser Fokus: Südostasien
  • Land im Fokus: Griechenland
  • Person im Fokus: Pimpaka Towira

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Ligne noire» (Schweiz 2017) von Mark Olexa und Francesca Scalisi
  • Förderpreis: «Flores» (Portugal 2017) von Jorge Jácome
  • Preis für den besten Schweizer Film: «Valet noir » (Schweiz 2017) von Lora Mure-Ravaud
  • Schweizer Kamerapreis: Florian Berutti für die Kameraarbeit im Film «Premier amour» (Schweiz 2017) von Jules Carrin
  • ZKB Publikumspreis: «Facing Mecca» (Schweiz 2017) von Jan-Eric Mack

Preis des Schweizer Filmschulentags

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Kinder der Nacht» (Schweiz 2017) von Kim Allamand (Produktion: Zürcher Hochschule der Künste)

Preise ausserhalb der Wettbewerbe

  • Postproduktions-Preis: Corina Schwingruber Ilić für ihr Kurzfilmprojekt «The Cruise»
  • Jugendfilmpreis: «How Long, Not Long» (Dänemark 2016) von Michelle und Uri Kranot

Jury Internationaler Wettbewerb

  • Marcin Luczaj, Polen - New Europe Film Sales
  • Marie-Pauline Mollaret, Frankreich - Mitglied des Kurzfilmkomitees für die Semaine de la Critique in Cannes, Chefredaktorin EcranNoir
  • Penelope Bartlett, USA - Programmation für The Criterion Channel, FilmStruck, Kuratorin für shortoftheweek.com
  • Pimpaka Towira, Thailand - Filmemacherin, Produzentin
  • Pascal Blum, Schweiz - Filmredaktor Tages-Anzeiger

Jury Schweizer Wettbewerb und Schweizer Filmschulentag

  • Anna Purkrabkova, Tschechien - Programmation Karlovy Vary Int. Film Festival
  • Eva Vitija, Schweiz - Drehbuchautorin
  • Sam Morill, USA - Director of Curation, Vimeo

Festival-Katalog

20. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

8.–13. November 2016

Sechs Tage, drei Spielstellen, 237 Kurzfilme, zehn Wettbewerbsblöcke und 28 thematische Programme – das waren die 20. Kurzfilmtage in Zahlen. Dahinter stand die intensive Arbeit von mehr als einem Jahr und unzählige Arbeitsstunden von mehr als 50 Vereinsmitgliedern, die zu dieser Jubiläumsausgabe alle Register zogen und eine unvergessliche Ausgabe kreierten.

Die Höhepunkte der Ausgabe: Das CinéConcert, anlässlich welchem historische Stummfilmperlen vom Musikkollegium Winterthur unter der Leitung von Reto Parolari live orchestriert wurden. Das Open-Air-Museum Kurzfilmtage Freilicht welches die kurzweilige Geschichte des Festivals auf einem Spaziergang durch die Winterthurer Altstadt lustvoll erlebbar machte. Und natürlich der amüsante Blick auf die Gründerzeit der Kurzfilmtage im Programm Kurz im Himmel, kreiert von ehemaligen MitstreiterInnen und angetrieben von deren Neigung zu Anachronismen, Super-8, Videokassetten und Faxschreibern... Das kurze Kino wurde unter dem Motte «Cinema is not dead» sechs lange Tage gefeiert!

Programm-Highlights

  • CinéConcert live orchestriert vom Musikkollegium Winterthur
  • Grosser Fokus: Nordische Länder
  • Land im Fokus: Kolumbien
  • Person im Fokus: Salomé Lamas

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «A Man Returned» (Grossbritannien/Niederlande/Libanon/Dänemark 2016) von Mahdi Fleifel
  • Förderpreis: «NO’I» (Belgien/Vietnam 2016) von Aline Magrez
  • Preis für den besten Schweizer Film: «E.B.C. 5300m» (Schweiz 2015) von Léonard Kohli
  • Schweizer Kamerapreis: Laurence Bonvin für die Kameraarbeit in ihrem eigenen Film «Avant l’envol» (Schweiz 2016)
  • ZKB Publikumspreis: «Digital Immigrants» (Schweiz 2016) von Dennis Stauffer und Norbert Kottmann

Preise ausserhalb der Wettbewerbe

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Millimeterle» (Schweiz 2015) von Pascal Reinmann (ZHdK)
  • Shortrun-Preis: Für das Kurzfilmprojekt «Soy tu Papá» von Garrick James Lauterbach
  • Jugendfilmpreis: «Mother Knows Best» (Schweden 2016) von Mikael Bundsen

Jury

  • Emilio Alvarez (ESP) – Leiter LOOP Barcelona
  • Kathleen McInnis (USA) – Festival-Strategin, Programmdirektorin Aspen Shortsfest, Programmatorin Short Cuts TIFF
  • Milja Mikkola (FIN) – Programm-Managerin Midnight Sun Film Festival
  • Luciano Rigolini (SUI) – Künstler/Fotograf und Produzent
  • Neil Young (GBR) – Filmkritiker

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Jenny Billeter (SUI) – Programmatorin Solothurner Filmtage und Kino Xenix
  • Daniel Ebner (AUT) – Künstlerischer Leiter VIS Vienna Independent Shorts
  • François Morisset (FRA) – Produzent Salaud Morisset

Festival-Katalog

19. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

3.–8. November 2015

Hatten die Kurzfilmtage in den letzten Jahren ihre externe Kooperationen stetig ausgebaut, wagten sie 2015 mit der organisatorischen Übernahme der bis anhin von SWISS FILMS geführten Kurzfilmnacht-Tour den Schritt zur Realisierung eines zweiten, eigenen Projekts.

Seither touren Kurzfilme von der Geschäftsstelle der Kurzfilmtage aus gesteuert jährlich im Frühling und Herbst durch 23 Städte in der ganzen Schweiz. Fragen zum Thema «In Exile» verarbeiteten fünf Filmschaffende aus fünf Krisenregionen, die zur zweiten Ausgabe des Projekts «5x5x5» für fünf Wochen in Winterthur weilten. Die Resonanz auf das Projekt war erneut riesig: Zur Weltpremiere der fünf Kurz-Doks am Festival-Samstag gab es im rappelvollen Theater Winterthur Standing-Ovation. Ebenso begrüsste das im Sulzer-Areal neu eröffnete Kino Cameo als neue Spielstelle der Kurzfilmtage zahlreiche Besucher. Und ganz nebenbei schrieb die 19. Ausgabe Geschichte, indem sie Filme aus dem Frühwerk Andy Warhols umfasste, die erstmals auf europäischem Boden gezeigt wurden.

Programm-Highlights

  • Grosser Fokus: Arab Encounters: Visions & Realities
  • Land im Fokus: Bhutan/Nepal
  • Person im Fokus: Christoph Giradet & Matthias Müller

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «The Living Need Light, the Dead Need Music» (Vietnam 2014) von The Propeller Group
  • Förderpreis: «Totem» (Norwegen 2015) von Marte Vold
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Nuestro Mar» (Schweiz 2015) von Eileen Hofer
  • Schweizer Kamerapreis: Maxime Kathari für seine Arbeit in «O som da casa» (Schweiz 2015) von Maxime Kathari
  • Publikumspreis: «Hausarrest» (Schweiz 2015) von Matthias Sahli

Preise ausserhalb der Wettbewerbe

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Seemannsgarn» (Schweiz 2015) von Claudia Wirth und Julia Munz
  • Shortrun-Preis für das Dokumentarfilmprojekt «Rakijada» von Nikola Ilić
  • Jugendfilmpreis: «If Mama Ain’t Happy, Nobody’s Happy» (Holland 2014) von Mea Dols de Jong

Jury

  • Luciano Barisone (Festivaldirektor des Visions du Réel, Nyon, Italien)
  • Sally Berger (Assistenz-Kuratorin Filmdepartement MoMA, USA)
  • Calmin Borel (Auswahlkommission Festival du Court-Métrage de Clermont-Ferrand, Frankreich)
  • Lamia Joreige (Künstlerin und Filmemacherin, Libanon)
  • Vangelis Mourikis (Schauspieler und Produzent, Griechenland)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Laurence Boyce (Kurator/Journalist, Estland)
  • Jing Haase (Market Managerin Nodisk Panorama, Schweden)
  • Ivan Madeo (Produzent, Schweiz)


Festival Katalog


18. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

4.–9. November 2014

2014 entschied man, die thematischen Programme in Sektionen zu gliedern und etablierte so den Grossen Fokus, das Land im Fokus sowie die Person im Fokus.

 Im Grossen Fokus stand 2014 dann sogleich der ganze europäische Kontinent, wobei diverse historische Programme zur Entwicklung des Labels «Cinema Nostalgia» führten, das fortan auf jene Programme hinwies, in welchen Filme noch ab Filmrolle gezeigt werden. Den amtierenden Stadtpräsidenten Mike Künzle liess man verkündigen, dass die Academy of Motion Picture Arts and Sciences das Kurzfilmfestival seiner Stadt in den Kreis der OSCAR® qualifizierenden Filmfestivals aufgenommen hat. Um auch die Chancen des Schweizer Filmnachwuchs auf die höchste aller Filmauszeichnungen zu erhöhen, erweiterten die Organisatoren das Branchenangebot um die Drehbuch-Werkstätte «Writers’ Room». Unterjährig war der Verein der Kurzfilmtage ebenfalls fleissig: Man setzte 23 Kooperationen mit anderen nationale und internationale Kultur-Institutionen um – darunter etwa KURZ – KUNST – KINO, das im Rahmen des 750-Jahre-Jubliäums der Stadt Winterthur stattfand.

Programm-Highlights

  • Grosser Fokus: Framing Europa – die europäische Idee
  • Land im Fokus: Indigenes Kino
  • Person im Fokus: Yann Gonzalez

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «A Million Miles Away» (USA 2014) von Jennifer Reeder
  • Förderpreis: «Kuhani» (Uganda/USA/Nigeria 2013) von Ntare Guma Mbaho Mwine
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Tišina mujo» (Schweiz/Frankreich/Bosnien-Herzegowina 2013) von Ursula Meier
  • Schweizer Kamerapreis: Aurelio Buchwalder für seine Arbeit in «Wandelzeit – Eine Gletscherperformance» (Schweiz 2014) von Jan-Eric Mack
  • Publikumspreis: «Abseits der Autobahn» (Schweiz 2014) von Rhona Mühlebach

Preise ausserhalb der Wettbewerbe

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «L’offre» (Schweiz 2014) von Moïra Pitteloud
  • Shortrun-Preis für das Drehbuch «Doug & Walter» von Samuel Morris
  • Jugendfilmpreis: «Tastes Like Chicken?» (Brasilien 2012) von Quico Meirelles

Jury

  • Monia Chokri (Schauspielerin und Regisseurin, Kanada)
  • Joke Ballintijn (Freie Kuratorin, Holland)
  • Jonathan Pouthier (Programmator im Centre Pompidou, Frankreich)
  • Yael Bartana (Künstlerin, Israel)
  • Michael Sennhauser (Filmredaktor bei SRF 2 Kultur, Schweiz)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • François Bonenfant (Ausbildungsleiter der Bereiche Film und Bildende Künste am nationalen Kurszentrum Le Fresnoy, Frankreich)
  • Sirkka Möller (Leiterin Doc Station Berlinale Talents, freie Kuratorin, Deutschland)
  • Anna Thommen (Regisseurin, Schweiz)

Festival Katalog

17. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

5.–10. November 2013

2013 war geprägt von Kontinuität trotz Veränderung: Nach dem vorjährigen Wechsel in der künstlerischen Leitung löste Remo Longhi die Kaufmännische Leiterin Delphine Lyner ab und der längst Überfällige Ausbau der Geschäftsstelle auf weitere Teilzeitangestellte wurde umgesetzt.

Geschichte schrieb 2013 aber insbesondere einer: Der in Frankreich wohnhafte chinesische Filmschaffende Hu Weï begeisterte mit «La lampe au beurre de yak» (China/Frankreich 2013) Jury und Publikum gleichermassen und sicherte sich sowohl den Haupt- als auch den Publikumspreis. Dies gelang vor ihm nur einem: 2003 konnte Marc Isaacs mit «Lift» (Grossbritannien 2001) denselben Coup landen. In schönster Erinnerung bleibt auch die Vorführung des Programms «Wir sind Fussball!», das in einmaliger Atmosphäre unter freiem Himmel im Stadion Schützenwiese gezeigt wurde. Und zudem hatten die Kurzfilmtage 2013 mit Humberto Díaz erstmals einen «Artist in Residence» zu Gast im Winterthurer Kulturhaus «Villa Sträuli».

Programm-Highlights

  • Independent Cinema USA
  • Wir sind Fussball
  • Kuba

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «La lampe au beurre de yak» (China/Frankreich 2013) von Hu Wie
  • Förderpreis: «Quelqu’un d’extraordinaire» (Kanada 2013) von Monia Chokri
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Kod Ćoška» (Schweiz 2013) von Corina Schwingruber Ilić und Nikola Ilić
  • Schweizer Kamerapreis: Quetzalli Malagón für ihre Arbeit in «Idyllium» (Kuba/Schweiz 2013) von Denise Fernandes
  • Publikumspreis: «La lampe au beurre de yak» (China/Frankreich 2013) von Hu Wei

Preise ausserhalb des Wettbewerbs

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «205 la terre s’ouvre» (Schweiz 2013) von Julie de Wispelaere
  • Shortrun-Preis für den Kurzspielfilm «Between» von Flo Baumann
  • Jugendfilmpreis: «Yardbird» (Australien 2012) von Michael Spiccia

Jury

  • Alessandro Marcionni (Leiter Pardi di domani, Festival del film di Locarno, Schweiz)
  • Sari Volanen (Chefredakteurin bei YLE, öffentlich-rechtlicher Rundfunk, Finnland)
  • Mick Hannigan (Leiter IndieCork, Film Festival, Irland)
  • Jennifer Reeder (Regisseurin, USA)
  • Humberto Díaz (Künstler, Kuba)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Tom Kalin (Filmemacher/Produzent, Professor für Film Columbia University NYC, USA)
  • Thierry Jobin (Künstlerischer Leiter Festival International de Films de Fribourg FIFF, Schweiz)
  • Carlotta Holy-Steinemann (Kamerafrau, Schweiz)


Festival-Katalog


16. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

6.–11. November 2012

«Ein kleines ,k’ auf rotem Grund, kurz und knapp, mehr braucht es nicht. Die Internationalen Kurzfilmtage Winterthur, die sich mit diesem Logo ankündigen, sind bereits eine so etablierte Institution, dass sie der erklärenden Worte kaum mehr bedürfen», würdigte die NZZ die Kurzfilmtage im November 2012.

Der Kanton Zürich zeigte sich seinerseits durch einen erhöhten Subventionsbeitrag erkenntlich. Dies wiederum motivierte die Organisatoren, das Festival erstmals bereits am Dienstag zu eröffnen. Und die Sterne standen an diesem 6. November gut: Roger de Weck, Generalsekretär der SRG SSR, verkündete in seiner Eröffnungsrede zur freudigen Überraschung aller, dass die SRG SSR künftig den Preis für den besten Schweizer Schulfilm stiften würde. 2012 begann man ebenfalls mit der Digitalisierung des Filmarchivs – eine lange und intensive Arbeit, die das Team rund 25 000 Filme «lang» beschäftigte. Nach acht Festival-Ausgaben und unabdingbarer Auf- und Ausbauarbeit verabschiedete sich Reto Bühler als Künstlerischer Leiter und John Canciani trat seine Nachfolge an.

Programm-Highlights

  • Kino Balkan
  • Ivan Ladislav Galeta

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Isla Alta» (Paraguay 2011) von Federico Adorno
  • Förderpreis: «Death to the Camera» (Afghanistan/USA 2011) von Sayad Qasem Hossaini
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Os vivos tambem choram» (Schweiz 2012) von Basil Da Cunha
  • Schweizer Kamerapreis: Pauline Richon für ihre Arbeit in «Coup de Soleil» (Schweiz 2012) von Natalia Ducrey
  • Publikumspreis: «Kurt und der Sessellift» (Schweiz 2012) von Thaïs Odermatt

Preise ausserhalb des Wettbewerbs

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Traumfrau » (Schweiz 2012) von Oliver Schwarz
  • Shortrun-Preis für das Kurzfilmprojekt «KALI YUGA – From Ganga to Bollywood» von Pao Paixao
  • Jugendfilmpreis: «Levis Hest» (Norwegen 2011) von Torfinn Inversen

Jury

  • Lars Henrik Gass (Leiter Kurzfilmtage Oberhausen)
  • Eileen Hofer (Filmemacherin, Genf)
  • Linda O. Olszewski (Short International, Los Angeles)
  • Laurence Reymond (Quinzaine des Realisateurs, Cannes)
  • Želimir Žilnik (Regie-Altmeister, Serbien)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Catherine Ruelle (Journalistin RF1, Paris)
  • Christoph Schaub (Filmemacher und Drehbuchautor, Zürich)
  • Cornelia Seitler (Produzentin, Maximage, Zürich)

15. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

9.–13. November 2011

Auch das 15-Jahre-Jubiläum wollte gefeiert werden, und zwar in neuem Gewand: Die Werbeagentur «Neue LGK» anerbot sich, dem visuellen Auftritt der Kurzfilmtage einen Grobschliff zu verpassen. Das Konzept der Abkürzungen, das sich bis heute bewährte, war geboren!

Zudem lancierte das Festival 2011 in Zusammenarbeit mit der ZHdK und der Schweizer Filmemacherin Ivana Lalovic ein Projekt, das den Titel «5x5x5» trug. Das Konzept: 5 Filmemacherinnen und Filmemacher aus 5 Kontinenten werden für 5 Wochen nach Winterthur geladen, um je einen Dokumentar-Kurzfilm über die Stadt zu realisieren. Die Weltpremiere der Filme anlässlich der 15. Ausgabe sorgte für Furore: Das Interesse war so gross, dass kurzfristig eine zweite Vorführung programmiert werden musste. Passend zum thematischen Schwerpunkt «Afrika» lud man – in Zusammenarbeit mit der Schweizer Botschaft und der Genfer Kunstschule HEAD – einen jungen Filmemacher aus Madagaskar ein, um in der Schweiz während sieben Wochen sein Handwerk zu verbessern. Auch in den hiesigen Nachwuchs wurde investiert und so baute man die Angebote unter dem Label «Kurzfilm im Unterricht» weiter aus.

Programm-Highlights

  • Afrika
  • 5x5x5
  • Deimantas Narkevičius

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Brûleurs» (Frankreich 2011) von Farid Bentoumi
  • Förderpreis: «Threesome» (Deutschland/Niederlande/Norwegen 2010) von Johannes Dullin
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Bon Voyage» (Schweiz 2011) von Fabio Friedli
  • Schweizer Kamerapreis: Gabriel Lobos für seine Arbeit in «Le Début de la fin» (Schweiz 2011) von Jean-François Vercasson
  • Publikumspreis: «Las Palmas» (Schweden 2011) von Johannes Nyholm

Preise ausserhalb des Wettbewerbs

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Bon Voyage» (Schweiz 2011) von Fabio Friedli
  • Shortrun-Preis für den dokumentarischen Kurzfilm «Kurt und die Sesselbahn» von Thaïs Odermatt

Jury

  • Maike Mia Höhne (Kuratorin Berlinale Shorts, Deutschland)
  • Ken Wardrop (Filmemacher, Irland)
  • Filip Zumbrunn (Kameramann, Schweiz)
  • Pascale Faure (Bereichsleiterin Kurzfilm Canal+, Frankreich)
  • Dyana Gaye (Filmemacherin, Frankreich)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Luciano Barrisone (Direktor Festival Visions du Réel, Nyon)
  • Elena Tatti (Produzentin, Box Productions, Renens)
  • Micha Lewinsky (Regisseur, Zürich)

14. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

10.–14. November 2010

Kurzfilm als Kunst im Kino-Kontext prägte den programmatorischen Schwerpunkt der 14. Ausgabe. Das Publikum liess sich von dieser durchaus anspruchsvollen Themensetzung nicht abhalten und man verbuchte 14 500 Eintritte. All jene, die dem Festival fernbleiben mussten, wurden allabendlich mit Live-Sendungen aus der Festival-Lounge im Casinotheater vertröstet: das Winterthurer Lokal-Radio «Radio Stadtfilter» lud die prominenten Gäste des Festivals zum Talk.

Neben Kunst widmeten sich die Kurzfilmtage einmal mehr dem Trash – so etwa in der Nocturne «Zombie Attack» oder aber in der Wiederaufnahme der einst beinahe legendären «Trash Night». Auch der Filmemacher David O’Reilly kehrte nach 2009 nach Winterthur zurück und schaffte es als bisher einziger Filmemacher, zwei Mal hintereinander und von unterschiedlichen Jurys den Hauptpreis der Kurzfilmtage vergeben zu bekommen. Schliesslich schloss man mit dem eigens für 12- bis 16-Jährige zusammengestellte Jugendprogramm 2010 die Lücke zwischen Zauberlaterne und Erwachsenenprogramm und legte den Grundstein für das bis heute etablierte Angebot «Kurzfilm im Unterricht».

Programm-Highlights

  • Kurzfilm als Schnittstelle zwischen Kunst und Kino
  • Fokus Zentralasien
  • Ran Slavin

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «The External World» (Irland/Deutschland 2010) von David OReilly
  • Förderpreis: «Glukhota» (Ukraine 2010) von Myroslav Slaboshpytskiy
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Stick Climbing» (Schweiz/Österreich 2010) von Daniel Zimmermann
  • Schweizer Kamerapreis: Pascal Walder für seine Arbeit in «Yuri Lennon’s Landing on Alpha» (Schweiz/Deutschland 2009)
  • Publikumspreis: «Heimatland» (Schweiz 2010) von L.Arnold/A.Schneider/M.Portmann/F.Friedli

Preise ausserhalb des Wettbewerbs

  • Preis für den besten Schweizer Schulfilm: «Happy» (Schweiz 2010) von Stefan Künzler
  • Shortrun-Preis für den Videoessay «Baggern» von Corina Schwingruber Ilić

Jury

  • Balz Bachmann (Komponist, Dozent ZHDK, Schweiz)
  • Catherine Colas (Filmredakteurin ZDF und Arte, Frankreich)
  • Sergio Fant (Filmkurator Internationales Filmfestival Venedig, Italien)
  • Ardiouma Soma (Programmverantwortlicher FESPACO Pan-African Film & TV Festival of Ouagadougou, Burkina Faso)
  • Jeanne Waltz (Filmemacherin, Schweiz)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Alessandro Marcionni (Kurzfilmverantwortlicher Festivale Internationale die Locarno)
  • Susann Wach Rozsa (Produzentin, Zürich)
  • Christoph Schaub (Regisseur, Zürich)

13. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

4.–8. November 2009

Die 13. Ausgabe diente insbesondere dafür, das Festival als Treffpunkt der nationalen und internationalen Filmbranche zu festigen. Dabei präsentierte man sich attraktiv für den Nachwuchs genauso wie für etablierte Filmschaffende: Neben der zweiten erfolgreichen Durchführung des Schweizer Filmschulentags lancierte man unter dem Label «Producers’ Day» vielseitige Angebote für Kurzfilm-Professionals.

Durchgeführt wurden diese unter anderem an den neuen Veranstaltungsorten Theater Winterthur und Hotel Krone. Überdies gelang es den Organisatoren, die Wettbewerbe dank einem zusätzlichen Sachpreis noch attraktiver zu gestalten: Erstmals wurde ein Preis für die beste Kameraarbeit vergeben. Mit dem ebenfalls erstmals vergebenen Preis für ein vielversprechendes Drehbuch wurden zudem neu auch Film-Projekte vor der Produktionsphase gefördert. Anstelle eines länderspezifischen Schwerpunkts fokussierten die thematischen Programme 2009 auf politische Filme sowie Kurzfilme, die für den europäischen Filmpreis nominiert waren.

Programm-Highlights

  • Politische Kurzfilme
  • Baskenland
  • Ken Wardrop

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Please say something» (Irland/Deutschland 2008) von David O’Reilly
  • Förderpreis: «Believe» (Grossbritannien 2009) von Paul Wright
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Ich bin’s Helmut» (Schweiz/Deutschland 2009) von Nicola Steiner
  • Schweizer Kamerapreis: Lorenz Merz für seine Arbeit in «Schonzeit» (Schweiz 2009) von Irène Ledermann
  • Publikumspreis: «Wagah» (Deutschland/Indien/Pakistan 2009) von Supriyho Sen

Preise ausserhalb des Wettbewerbs

  • Preis für den besten Schulfilm: «Chrigi» (Schweiz 2009) von Anja Kofmel
  • Shortrun-Preis für das Videokunstprojekt «Muselé» von Sahar Suliman

Jury

  • Vanja Kaludjericic (Kuratorin Sarajevo Film Festival, Kroatien)
  • Màrio Micaelo (künstlerischer Leiter Internationales Filmfestival Curtas Vila do Conde, Portugal)
  • Patricia Mollet-Mercier (Schauspielerin, Schweiz), Oliver Rihs (Filmemacher, Produzent, Dozent für Film und Video an der Gestaltungsschule «G» in Zürich)
  • Shane Smith (Mitglied der Programmgruppe Kurzfilm des Sundance Film Festival, USA)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Claudius Gentinetta (Trickfilmer und Comiczeichner, Zürich)
  • Jean Perret (Festivaldirektor Vision du Réel, Nyon)
  • Stina Werenfels (Regisseurin, Zürich)

12. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

5.–9. November 2008

2008 verabschiedeten sich die Kurzfilmtage von dem doch eher pannenanfälligen Kino Palace, welches sie ein letztes Mal bespielten, begrüssten Delphine Lyner in der neu geschaffenen Funktion als Kaufmännische Leiterin sowie zwei neue Jurymitglieder.

Neben der jetzt fünfköpfigen Jury, welche die Preise der Wettbewerbe vergab, beschäftigte sich eine zweite Jury anlässlich des erstmals veranstalteten Schweizer Filmschulentags mit den Abschlussfilmen, der fünf wichtigsten Schweizer Film-Studiengänge (ECAL, HEAD, HSLU Animation, HSLU Video, ZHdK) und belohnte den besten Schweizer Schulfilm mit einer Auszeichnung. Die Organisatoren der Kurzfilmtage nutzten das Preisgeld des Winterthurer Kulturpreis aus dem Vorjahr derweil für die Neugestaltung der Festival-Website.

Programm-Highlights

  • Israel
  • Nicolas Provost

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Dockpojken» (Puppetboy) (Schweden 2008) von Johannes Nyholm
  • Förderpreis: «Love you more» (Grossbritannien 2007) von Sam Taylor-Wood
  • Preis für den Besten Schweizer Film: (ex aequo): «Polar» (Schweiz 2007) von Michael Koch und «Second Me» (Schweiz 2008) von Anna Thommen
  • Publikumspreis: «Second Me» (Schweiz 2008) von Anna Thommen

Preise ausserhalb des Wettbewerbs

Preis für den besten Schweizer Schulfilm (CHF 5000.– gestiftet von der SRG SSR): «La Délogeuse» (Schweiz 2008) von Julien Rouyet

Jury

  • Nir Bergman (Filmemacher, Israel)
  • Sabine Boss (Filmemacherin, Schweiz)
  • Peter Liechti (Mitbegründer des KinoK in St. Gallen, Filmemacher, Schweiz)
  • Christoffer Olofsson (Programmdirektor des Uppsala International Short Film Festival, Schweden)
  • Barbara Orlicz-Szczypula (Programmvorsitzende des Krakow Film Festival, Polen)

Jury Schweizer Filmschulentag

  • Frank Braun (Festivaldirektor Fantoche, Baden, Kinobetreiber Luzern, Zürich)
  • Sabine Gisiger (Dokumentarfilmerin, Zürich)
  • Francin Lusser (Produzentin, Genf)

11. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

7.–11. November 2007

Als kultureller Vorgeschmack auf die Fussball-EM 2008 begrüssten die Kurzfilmtage 2007 die Alpenrepublik Österreich als Gastland. Die Schweizer Fussball-Nati sollte es 2008 zwar erneut nicht über die Vorrunde hinaus schaffen, dafür aber waren die Schweizer Filmemacher 2007 umso erfolgreicher:

Tobias Nölles «René» (Schweiz 2007) gewann als erster und bislang einziger Schweizer Film den Hauptpreis. Das Publikum vergab seinen Preis an «Il neige à Marrakech» (Schweiz 2006) von Hicham Alhayat und ermöglichte der Schweiz damit einen Doppelsieg. Das Festival selbst durfte den Kulturpreis der Stadt Winterthur entgegennehmen. Die Berliner Künstlergruppe «Superschool» lud 2007 ausserdem zum ersten (und bisher einzigen) Winterthurer Kongress des Halbwissens. Die Live-Fernseh-Talkshow, die auf unterhaltsame Weise die Untiefen unseres Alltagswissens auslotete, wartete mit prominenten Gästen wie Elisabeth Bronfen, Patrick Frey, Michèle Roten und Michael Steiner auf.

Programm-Highlights

  • Austria
  • Superschool Berlin
  • Filmschule Lodz

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «René» (Schweiz 2007) von Tobias Nölle
  • Förderpreis: «Hoy no estoy » (Argentinien 2007) von Gustavo Taretto
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Twist» (Schweiz 2006) von Alexia Walther
  • Publikumspreis: «Il neige à Marrakech» (Schweiz 2006) von Hicham Alhayat

Jury

  • Jukka-Pekka Laakso (Festivaldirektor des Tampere Film Festival, Finnland)
  • Kathrin Resetarits (Schauspielerin und Filmemacherin, Österreich)
  • Florian Keller (Filmredaktor Tages-Anzeiger)

10. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

8.–12. November 2006

2006 kamen die Kurzfilmtage in die «Frühpubertät», wobei rasante Entwicklungsschritte gelangen und man das Festival um einen Tag auf total 5 verlängern konnte. Ausserdem inventarisierte man das damals noch analoge Kurzfilmarchiv und machte es im Sinne einer nachhaltigen Kurzfilmförderung auch externen Recherchierenden zugänglich.

Beförderten vor zwei Jahren noch Velotaxis die Besucher von einem Ort zum nächsten, tuckerte zum Jubiläum ein mobiles Clubkino durch die Strassen: Im umgebauten Kleinbus wurden 10 extra für das Jubiläum gedrehte Kurzfilme über Leben und Leuten in Winterthur gezeigt, während eine Aussenkamera die Passagiere mit Livebildern versorgte. Daneben lieferte die Festivalzeitung «DAS BLATT. DAS BLATT», die täglich um 18:00 Uhr erschien, allerlei Anekdoten. Das Festival bot zudem erstmals allen internationalen Gästen Übernachtungen an. Ein massiver Fortschritt, nachdem man in den Vorjahren regelmässig frühmorgens durch Angehörige der Schweizer Armee aus der Mehrzweck-Unterkunft geworfen wurde.

Programm-Highlights

  • Mexiko
  • Artavazd Pelechian
  • Unvergessliches aus 10 Jahre Kurzfilmtage

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Aldrig som första gången!» (Never like the first time!) (Schweden 2006) von Jonas Odell
  • Förderpreis: (ex aequo): «A bras le corps» (Frankreich 2005) von Katell Quillevere und «The Substitute» (Israel 2005) von Talya Levi
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Federer et moi» (Schweiz 2006) von Robin Harsch
  • Publikumspreis: «West Bank Story» (USA 2005) von Ari Sandel

Jury

  • Evelyn O’Grady (Festivalleitung britspotting Berlin, Mitarbeit beim Internationalen Filmfest Emden Aurich Norderney)
  • Antonin Svoboda (Filmemacher und Produzent, Österreich)
  • Peter Luisi (Filmemacher, Schweiz)

9. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

9.–13. November 2005

ur 9. Ausgabe läutete die Digitalisierung den Anfang vom Ende der VHS-Stapelung ein. Mehr als die Hälfte der eingereichten Filme (total 1800) wurden digital hergestellt und ganze 75 Filmschaffende nutzten zur Einreichung die europäische Festival-Anmeldeplattform «reelport». Auch verabschiedete sich das Festival vom alten Design und entwickelte in Zusammenarbeit mit dem Grafikbüro Riografik ein neues Logo: das kleine «k», das bis heute nahezu Marken-Status geniesst, erschien damals erstmals auf den Innenseiten des Katalogs.

Weitaus auffälliger kamen die Kurzfilmtage-Anzeigen im Tages-Anzeigers daher, der erstmals als Medienpartner fungierte. Der Arbeitsaufwand des Organisationsteams war erneut enorm: 5000 Arbeitsstunden wurden geleistet, und so verabschiedete man sich nach knapp 10-jährigem Dasein als «einziges Festival ohne Chef» schweren Mutes von endlosen Vereinssitzungen, in denen Entscheide nur im Plenum getroffen wurden, und setzte mit Reto Bühler erstmals einen Künstlerischen Leiter ein.

Programm-Highlights

  • Dokumentarfilme
  • Schweizer Industriefilme 1910–1970
  • Early Newsreel 1968–1970

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Spezialized Technicians Required: Being Luis Porcar» (Spanien 2005) von Manuel Saiz
  • Förderpreis: (ex aequo) «Ele & Jagger» (Argentinien 2005) von Juan Ramon Ojuez und «Stalk» (Grossbritannien 2005) von Leigh Hoodgkinson
  • Preis für den Besten Schweizer Film: (ex aequo) «Frohe Ostern» (Schweiz 2005) von Ulrich Schaffner und «Wir sind dir treu» (Schweiz 2005) von Michael Koch
  • Publikumspreis: «Sidasti Baerinn» (The Last Farm) (Island 2004) von Runar Runarson

Jury

  • Marcy Goldberg (Programmkommission Filmfestival Vision du Réel, Nyon, Schweiz)
  • Jan Schomburg (Filmemacher, Deutschland)
  • Victoria Münnich (Spielfilmredaktion ARTE, Kurzfilmmagazin «Kurzschluss», Deutschland)

8. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

11.–14. November 2004

2004 kamen die Besucher in den einmaligen Genuss von Velotaxi-Fahrten. Die Chauffeure hatten das Glück, dass die Distanzen, die es abzustrampeln galt, nicht viel länger waren als die ab Filmrolle gezeigten Kurzfilme selbst, die 2004 die 820-Meter-Marke nicht überschreiten durften.

Diverse der 9800 Besucher nahmen diesen «Limousinen»-Service in Anspruch, um sich in den verschiedenen Spielstellen exzellente Kurzfilmen zu Gemüte zu führen – etwa solche aus dem Gastland Italien, aus dem auf zwei Blöcke erweiterten «CHurzfilm»-Wettbewerb oder solche vom britischen Filmemacher John Smith. Letzterer fungierte auch als Mitglied der Jury und verewigte seinen Aufenthalt in Winterthur und seine nächtlichen Versuche, ins verschlossene Hotel Loge einzudringen, in seiner Arbeit «Throwing Stones». Die Stadt Winterthur verdankte diese Würdigung, insbesondere natürlich aber die überzeugende Arbeit der Organisatoren erstmals mit einem dreijährigen Subventionsvertrag.

Programm-Highlights

  • Italien
  • John Smith

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «C’est l’histoire d’un belge» (Belgien 2003) von Rodrigo Litorriaga
  • Förderpreis: (ex aequo) «Nie solo seiN» (Deutschland 2003) von Jan Schomburg und Benedikt Ritter und «Allerleirauh» (Deutschland 2004) von Anja Struck
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Tiger erdolchen» (Schweiz 2004) von Moritz Gerber
  • Publikumspreis: «Meine Eltern» (Deutschland 2003) von Neele Leana Vollmar

Jury

  • Marianne Sträuli Farinelli (Filmwissenschaftlerin, Universität Zürich, Kuratorin u.a. für Memoriav und das Festival «Il Cinema Ritrovato» in Bologna)
  • Corinna Schnitt (Freischaffende Künstlerin und Filmemacherin, Deutschland)
  • Thom Palmen (Künstlerischer Direktor des Umea International Filmfestival, Schweden, Direktor Botnia Filmverleih, Präsident European Coordination of Film Festivals (ECFF))

7. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

13.–16. November 2003

Das verflixte siebte Jahr brachte den Kurzfilmtagen nicht etwa ein Liebesaus, sondern neue Beziehungen. Das Schweizer Fernsehen verpflichtete sich als Medienpartner und die European Coordination of Short Film Festivals nahm die Kurzfilmtage als jüngstes Mitglied in ihren Kreis auf. Die Organisatoren stärkten überdies den Standort Schweiz, indem sie den Wettbewerbsblock «CHurzfilm» schufen, in welchem ausschliesslich Schweizer Filme gezeigt wurden.

Diese sind dann auch seit 2003 aufgrund ihrer Selektion für den Wettbewerb der Kurzfilmtage nominationsberechtigt für den Schweizer Filmpreis Quartz in der Kategorie «Bester Kurzfilm». Neben den üblichen Rekorden – mehr Besucher, mehr Filmeinreichungen – wurde im Rahmenprogramm der 7. Ausgabe gar ein Weltrekord aufgestellt: Der längste Loop aneinander geklebter Super8-Filme schlängelte sich durch drei Projektoren und fand Eingang in das Buch der Rekorde. In die Geschichte der Kurzfilmtage ging zudem ein, dass das 35-köpfige Team basisdemokratisch entschied, mit Andrew Blackwell und Dani Fuchs erstmals zwei Personen fest anzustellen.

Programm-Highlights

  • Ethnodokumentarische Kurzfilme
  • Klaus Kinski – eine szenische Lesung
  • Guy Maddin

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Lift » (England 2001) von Marc Isaacs
  • Förderpreis: (ex aequo) «Spin» (England 2003) von Cath Le Couteur und «15’» (Singapur 2002) von Royston Tan
  • Preis für den Besten Schweizer Film: «Camkiller» (Schweiz 2002) von Curdin Schneider
  • Publikumspreis: «Lift» (England 2001) von Marc Isaacs

Jury

  • Sylke Gottlebe (Geschäftsführerin der AG Kurzfilm e.V. Bundesverband Deutscher Kurzfilm)
  • Matthias Müller (Filmemacher, Professor für Experimentellen Film an der Kunsthochschule für Medien in Köln)
  • Susann Wach Rozsa (Redaktorin für Spielfilm-Koproduktionen Schweizer Fernsehen DRS)

6. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

14.–17. November 2002

Die 6. Ausgabe stand ganz im Zeichen des neuen Festivalzentrums: Der Umzug ins Casinotheater sorgte dank kürzerer Wege und zusätzlicher Sitzplätze für eine «nachhaltige Entspannung an der Fusssohlen- und Hosenbodenfront». Der Andrang war erneut gross, und so mussten sich einige der 7500 Besucher mit einem Holzstuhl oder einem Stehplatz zufrieden geben.

Ein Ehrenplatz wurde lediglich für den damaligen Stadtpräsidenten Ernst Wohlwend freigehalten, der sich selbst von einem Krankenhaus-Aufenthalt nicht abhalten liess und heimlich eine Vorführung besuchte. Die Bekanntheit der Kurzfilmtage stieg 2002 insbesondere auch dank des Festival-Trailers, der mittlerweile in rund 60 Studio- und Arthousekinos in der ganzen Schweiz und über 30 Mal auf SF 1 und 2 ausgestrahlt wurde. Neben den Siegerfilmen wurden 2002 auch die Veranstalter belohnt: Sie durften vom Kanton Zürich eine mit CHF 15 000.– dotierte Auszeichnung entgegennehmen als «Anerkennung der mehrjährigen Aufbauarbeit für dieses Filmfestival, das heute weit über Winterthur hinaus grosse Beachtung findet».

Programm-Highlights

  • Südkorea
  • Werkschau Peter Tscherkassky

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Meska Sprawa» (A Man Thing) (Polen 2001) von Slawomir Fabicki
  • Förderpreis für ein herausragendes Regietalent: (ex-aequo) «Ich muss gehen» (Deutschland 2001) von Florian Mischa Boeder und «Dortoka Uhartea» (Insel der Schildkröte) (Spanien/Deutschland 2002) von Maru Solores
  • Bester Schweizer Film: «Swapped» (Schweiz 2000) von Pierre Monnard
  • Publikumspreis: «Der Komplex» (Schweiz 2002) von Fabienne Boesch
  • Kinopreis: «Aria» (Norwegen/Kanada 2001) von Pjotr Sapegin

Jury

  • Dr. Christine N. Brinckmann (Professorin für Filmwissenschaft, Autorin, Schweiz)
  • Gerald Weber (Mitarbeiter bei Sixpackfilm)
  • Hee-Seon Kim (freischaffende Künstlerin, Grafikerin, Editorin, Compositorin)

5. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

8.–11. November 2001

Das Festival wird länger, die Filme bleiben kurz: Aufgrund des bisherigen Erfolges und der stetig steigenden Besucherzahl dauerten die Kurzfilmtage 2001 erstmals vier statt wie bisher nur drei Tage.

Zu verdanken war dies mitunter der erfolgreichen Sponsoring-Arbeit, durch welche die Zürcher Kantonalbank als erste und bis dato treue Hauptsponsorin gewonnen werden konnte. Das programmatorische Highlight der 5. Ausgabe war neben dem Wettbewerb und Kurzfilmen aus Schweden die «Stacheltierparade» – satirische Kurzfilme aus der ehemaligen DDR, welche die Kurzfilmtage als erstes internationales Festival überhaupt vorführten. Ausserdem veranstaltete man 2001 erstmals Filmgespräche mit anwesenden Filmschaffenden, Fachleuten und Mitgliedern der Auswahlkommission, was sich beim Publikum als äusserst beliebt erwies.

Programm-Highlights:

  • Schweden
  • Werkschau Matthias Müller

PreisträgerInnen:

  • Hauptpreis: «Michelle» (Deutschland 1999) von Mark Monheim
  • Förderpreis: «Tous à Table» (Schweiz/Belgien/Frankreich 2001) von Ursula Meier
  • Bester Schweizer Film: (ex-aequo) «Das Engadiner Wunder» (Schweiz 2001) von Anka Schmid/Tania Stöcklin sowie «So oder so» (Schweiz 2000) von Lawrence Grimm
  • Publikumspreis: «Viaje en Taxi» (Schweiz 2001) von Nico Gutmann

Jury:

  • Leif Furhammar (Filmprofessor, Filmemacher, Produzent, Kritiker und Buchautor, Schweden)
  • Birgit Kämper (Redakteurin für Spielfilm bei ARTE in Strassburg)
  • Vincent Pluss (Filmemacher, Schweiz)

4. Internationale Kurzfilmtage Winterthur

10.–12. November 2000

Kein Film-Festival ohne Wettbewerb! So nannten die Organisatoren das Festival fortan «Internationale Kurzfilmtage Winterthur» und sammelten Preisgelder im Wert von CHF 12 000.– für einen ersten offiziellen Wettbewerb. Die dafür eingereichten Filme, die sich im Büro des Vereins in unzähligen Einkaufstüten stapelten, wurden neu auch im Kino Palace gezeigt und von einer erstmals einberufenen Jury bewertet.

Neben dem Wettbewerb und sechs thematischen Kurzfilm-Programmen – darunter Iran als Gastland und eine Hommage an Kinotrailer – veranstaltete man eine Drehbuchlesung, zahlreiche Kunstinstallationen in den Schaufenstern Winterthurs sowie die nach der Durchführung im Vorjahr bereits legendäre «Trash Night». Ausserdem wurde im Jahr 2000 die Kooperation mit dem Kinder-Filmclub «Zauberlaterne» lanciert – seither gilt der Kurzfilm unter Primarschüler aus Winterthur und Umgebung als willkommener Pflichtstoff.

Programm-Highlights

  • Iran
  • Werkschau HGKZ
  • Trailer

PreisträgerInnen

  • Hauptpreis: «Ampiaispaini» (Wrestling with the Bee)(Finnland 1999) von Meritta Koivisto
  • Bester Schweizer Film: «Tout est bien» (Schweiz 2000) von Vincent Pluss
  • Publikumspreis: «Summertime» (Schweiz 2000) von Anna Luif

Jury

  • Astrid Kuehl (Geschäftsführerin der KurzFilmAgentur Hamburg und Co-Festivalleiterin des Internationalen Hamburger KurzFilmFestvials)
  • Hassan Dezvareh (Dozent für Film und Fotojournalismus an der University of Art in Teheran, Vorsteher der Abteilung für Internationale Beziehungen bei Iranian Young Cinema Society)
  • Stina Werenfels (Filmemacherin, Schweiz)

3. Kurzfilmtage Winterthur

12.–14. November 1999

Für die 3. Ausgabe der Kurzfilmtage gliederten die Organisatoren Filme aus 20 Ländern nach thematischen Kriterien. Erstmals wurden zwei mit insgesamt CHF 3000.– dotierte Publikumspreise vergeben; dies für den besten internationalen als auch für den besten Schweizer Film.

Die eigentlichen Gewinner aber waren die Organisatoren, die zum dritten Mal in Folge einen grossen Erfolg verbuchen durften, obwohl sie das Festival einmal mehr «mit einem völlig ungenügenden Budget» durchführen mussten. Rund 2000 Personen besuchten das Festival, und die waren selbst von den «schlechten Filmen», die im Rahmen des Programms «Trash Night» – begleitet von «schlechter Musik, penetranter Moderation und warmem Bier» – gezeigt wurden, begeistert. Mit dem Kino Loge kam 1999 eine zweite Spielstelle dazu. Ausserdem wurde der Verein «Kurzfilmtage Winterthur» gegründet.

Programm-Highlights

  • Funny Games
  • Jäger und Sammler
  • Zu viel Harmonie

PreisträgerInnen

  • Publikumspreis international: «Desserts» (Schottland 1998) von Jeff Stark
  • Publikumspreis Schweiz: «Blush» (Schweiz 1999) von Barbara Kulcsar

2. Kurzfilmtage Winterthur

13.–15. November 1998

Zwar waren die Kurzfilmtage ursprünglich als einmaliger Anlass geplant, doch «die Suche nach zusätzlichen Stühlen während den 1. Kurzfilmtagen» ermutigte die Organisatoren, eine zweite Ausgabe durchzuführen.

Das Konzept, neben Filmen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich ein Gastland zu präsentieren, behielt man bei. Nach Polen holte man Filme aus Kuba – wiederum auf illegalem Weg, jedoch erneut ohne juristische Folgen – nach Winterthur. Was die Länge der gezeigten Filme anging, war man damals noch nicht ganz so streng, und so achtete man lediglich darauf, dass die Filme «20 Minuten nicht wesentlich überschreiten» würden. Erneut entpuppte sich das Festival als voller Erfolg: Die Besucherzahl konnte auf 1500 Eintritte verdoppelt werden.

Programm-Highlights

  • Kuba
  • Kurze Klassiker
  • Kurzfilme bekannter RegisseurInnen

1.Winterthurer Kurzfilmtage

14.–16. November 1997

Alles begann bei einem Bier: Weil ein paar Freunde rund um die «Gründerväter» Rolf Heusser und Stefan Busz frustriert darüber waren, an bestehenden Festivals keinen Branchenzutritt zu erhalten, gründeten sie zusammen mit dem Filmfoyer und dem Kino Nische kurzerhand ihr eigenes. Die «1. Winterthurer Kurzfilmtage» waren geboren!

Während drei Tagen wurden 10 Programmblöcke mit Kurzfilmen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich sowie dem Gastland Polen gezeigt, wobei letztere der Legende nach von einem Gründungsmitglied illegal über die grüne Grenze geschmuggelt worden seien. Gezeigt wurden die Kurzfilm-Programme in der Alten Kaserne zu den bescheidenen Eintrittspreisen von CHF 9.– für einen Einzeleintritt, CHF 19.– für eine Tageskarte und CHF 29.– für einen Festivalpass. Es wurden rund 750 Eintritte verbucht.


Programm-Highlights

  • Polen
  • Anfänge bekannter RegisseurInnen