5.11.2026, 14:00, Maxx 1, Eintritt frei
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Der Mond meines Vaters
Jaël Kühni / Schweiz 2026 / 10'40" / Farbe / Schweizerdeutsch / Doc
Die Filmemacherin richtet ihre Kamera auf den Mond und folgt damit den Spuren ihres verstorbenen Vaters. Jahrelang versuchte dieser, den Vollmond in seiner vollkommensten Form fotografisch festzuhalten. Seine Bilder, Notizen und die Gespräche mit Mutter und Schwester werden zum filmischen Resonanzraum einer persönlichen Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit, Perfektion, Erinnerung und der Frage, was über den Tod hinaus Bestand hat.

Burning Incense
Steven Hao Nhan Truong / Schweiz 2026 / 8'10" / Schwarz-Weiss / ohne Dialog / Ani
1968: Inmitten des Vietnamkrieges verfolgt ein junger Mann seinen Traum, Maler zu werden, doch ein verhängnisvolles Gefühl hängt in der Luft. 2007: Ein Junge und sein Grossvater beobachten entspannt und still die kleinen Details des Alltags im Mekongdelta. 2023: «Du bist wie dein Grossvater», sagen meine Eltern über mich, was mich wundern lässt, wie er mich geprägt hat, aber auch was passiert wäre, wenn er die Kunst nicht aufgegeben hätte.

Twa7achtek
Gabriel Berrada / Schweiz 2026 / 18'45" / Farbe / Arabisch/Französisch / Fic
Nabil, ein etwas orientierungsloser junger Mann, kehrt nach zehn Jahren nach Marokko zurück, um das Haus zu besuchen, wo er als Kind jeweils den Sommer verbrachte. Er erwartet, seine ganze Familie wiederzusehen, muss aber überrascht feststellen, dass nur noch sein Grossvater Fouad, ein mürrischer alter Mann, dort lebt. Da er für die Ferien nun auf dem Land feststeckt, muss Nabil seine Beziehung zu seinem Grossvater wieder aufbauen.

Respirer une fois sur trois
Charlyne Genoud / Schweiz 2026 / 17'8" / Farbe / Französisch / Doc
Was, wenn das Rezept gegen unseren Familienfluch im Fitnessstudio zu finden ist? Um dem Fluch der Osteoporose zu entkommen, der über den Frauen ihrer Familie schwebt, besucht Charlyne ein Fitnessstudio, das von älteren Frauen frequentiert wird, die leidenschaftlich gern singen. Von einem Lachanfall zum nächsten verwandeln sie diesen gewöhnlichen Ort in einen Zufluchtsort für Körper und Geist. In Gesellschaft der Frauen erkundet die Regisseurin das fragile Verhältnis zu ihrer Mutter, ihre Angst vor dem Tod und die Idee eines Familienfluchs.