Mit ihrem Film AFTER THE EMPIRE gewinnt die Regisseurin Elodie Pong den diesjährigen Winterthurer Kurzfilmpreis, der mit 12'000 Franken dotiert ist.
Elodie Pong packt in «After the Empire» die Welt in eine Schuhschachtel. Marx trifft auf Marilyn, Batman auf Robin und Martin Luther King auf Frieda aus dem 'Züribiet'. Ganz selbstverständlich verschmilzt hier die Weltgeschichte mit dem Schicksal der kleinen Frau, grosse Gefühle mit der Superhelden-Pijamaparty und überschwänglicher Pathos mit feiner Ironie.
Die Regisseurin Elodie Pong lebt und arbeitet in Zürich. Sie wurde 1966 in Boston geboren und hat bereits verschiedene Preise für ihre künstlerische Tätigkeit erhalten. Sie ist eine Meisterin der Reduktion und der Variation und gilt mit ihren immer von neuem überraschenden Werken als eine grosse Bereicherung für das Genre des Kurzfilms.
Der Winterthurer Kurzfilmpreis wurde anlässlich der Cadrage vom 26. November 2009 im StageOne, in Zürich-Oerlikon verliehen. Ebenfalls verliehen wurden die Preise der kantonalen Zürcher Filmstiftung und die Filmpreise der Stadt Zürich.
Der Winterthurer Kurzfilmpreis wird in Zusammenarbeit mit Fachleuten der Internationalen Kurzfilmtage Winterthur vergeben. Die Jurierung hat im Rahmen der Ausschreibung für den Schweizer Wettbewerb der Internationalen Kurzfilmtage stattgefunden. Berücksichtigt wurden Bewerbungen von Autorinnen und Autoren oder Produzentinnen und Produzenten aus dem Kanton Zürich. Die Auswahlkommission bestand aus Andrée Barman, Reto Bühler, Kim Dang, Nicola Ruffo, Simone Späni, Stefan Staub.